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Rezept: Miss-Planty-Gute-Laune-Tee

Teeliebhaber aufgepasst: Bei diesem Rezept kommt ihr mit Sicherheit auf eure Kosten. Diese Teemischung macht mega gute Laune, denn der Tee schmeckt nicht nur bombastisch, sondern schenkt auch Energie und kann sogar heilsam wirken.

Solltet ihr beispielsweise merken, dass ihr eine Erkältung ausbrütet oder euch aus sonstigem Grunde irgendwie schlapp fühlt, dann kann euch der hohe Vitamin C-Gehalt des Tees wieder schnell fit machen.

Die enthaltenen Bio-Hibiskusblüten beispielsweise wirken aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts als natürlicher Immunbooster, regen den Stoffwechsel an und sind nicht umsonst DAS Nationalgetränk „Karkade“ in Ägypten.

Auch die enthaltenen Bio-Orangenschalen sind eine totale Vitamin-C-Bombe und wirken nicht nur antibakteriell und reinigend, sondern auch schleimlösend. Optimal also bei belegtem Hals, Bronchitis oder anderen Atemwegsbeschwerden.

Die Bio-Rosenblütenblätter wirken harmonisierend und geben dem leicht säuerlich schmeckenden Tee eine angenehm blütige Note. Zudem wirken sie Entzündungsprozessen im Körper entgegen und regen die Zellerneuerung an, was sich auch in einem feineren Hautbild wiederspiegeln wird.

Lasst euch den Tee schmecken, liebe Rührbienchen. 🙂

Zutaten für 120 g:                                                               

50 g Bio Orangenschalen                            

40 g Bio Hibiskusblüten                                                 

30 g Bio Rosenblütenblätter                                                           

                                                                                  

Arbeitsmaterialien:

  • Papiertüte oder Glas mit Schraubdeckel
  • Löffel
  • Schale
  • Waage

Zubereitung:

  1. Blüten in der Schale abwiegen und miteinander verrühren
  2. Anschließend die Teemischung mithilfe des Löffels in das Glas oder die Papiertüte geben
  3. Das Behältnis gut verschließen, damit keine Feuchtigkeit dran kommt – fertig! 😊

Tipp:

Wer mag, kann noch Bio Lavendelblüten hinzufügen, um dem Tee etwas krautiges geschmacklich zu verleihen. Ihr dürft da gerne geschmacklich etwas experimentierfreudig sein. 🙂

Anwendung & Haltbarkeit:

  • bis zu 2 Jahre haltbar
  • Für eine Tasse ein Tee-Ei mit der Teemischung befüllen und mit heißem Wasser aufgießen. Anschließend etwa 5-8 Minuten ziehen lassen und genießen.
  • Für eine ganze Kanne dann eine dementsprechend größere Menge des Gute-Laune-Tees verwenden und mit heißem Wasser aufkochen. 😉
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Rezept: Mückenspray selber machen

Als Mückenmagnet und dauerhaftes Opfer der Blutsauger, kann ich euch sagen, dass die steigenden Temperaturen nicht nur Vorteile mit sich bringen: Sobald das Thermometer die 15-Grad-Marke knackt, kommen pünktlich auch Mücken und andere lästige Blutsauger aus ihren Löchern geflogen und so beginnt der Frühling für Menschen wie mich erst einmal mit vielen Mückenstichen. So wie andere unter dem Wetterumschwung aufgrund ihrer zahlreichen Allergien gegen Pollen und Gräser leiden, so bedeutet Frühlingsanfang viel Gejucke und Gekratze.

Sofern ich aber mein selbstgemachtes Mückenspray zeitig hervorhole, bleibe ich weitestgehend verschont. Es lohnt sich also, den Wetterbericht näher zu verfolgen.

Besagtes Rezept findet ihr unten. Selbstverständlich frei von bedenklichen Inhaltsstoffen wie Bioziden, die nicht nur den Stechlingen den Garaus machen, sondern zusätzlich schädlich für Mensch und Umwelt sind. Hütet euch vor solchen Sprays.

Und nun viel Spaß beim Rühren ihr Rührbienchen!

Zutaten für 100 ml:                                                                Ätherische Öle:

50 g kosmetisches Basiswasser                                 4 Tropfen Pfefferminzöl

40 g Aloe-Vera-Gel                                                    5 Tropfen Teebaumöl

5 g Glycerin                                                               7 Tropfen Lemongrasöl

                                                                                   4 Tropfen Lavendelöl

Arbeitsmaterialien:

Zubereitung:

  1. Zutaten der Reihe nach abwiegen und mit einem Trichter in die Sprühflasche geben
  2. Ätherische Öle hinzufügen
  3. Die Flasche gut verschließen, schütteln – fertig! 😊

Tipp:

Jedes ätherische Öl hat eine andere Wirkung auf Psyche und Geist. Lavendel hält euch beispielsweise nicht nur die Mücken vom Hals, sondern wirkt auch beruhigend. Teebaumöl hingegen wirkt anregend und ist nicht nur geruchstechnisch etwas aggressiv. Aufpassen solltet ihr hierbei, dass ihr es nicht in aufgekratzte Insektenstiche sprüht, denn das brennt höllisch.

Anwendung & Haltbarkeit:

  • bis zu 8 Monate haltbar
  • einfach den ganzen Körper mit dem Spray einsprühen und die lästigen Quälgeister lassen euch in Frieden.
  • Sprüht es euch in die Hände, um das Spray anschließend in eurem Gesicht zu verteilen. So geht auch nichts in die Augen. 😉
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Rezept: Wunderbalm selber machen

Dieser Wunderbalm darf in eurer Handtasche nicht fehlen: Ausgewählte schonend kaltgepresste Bio-Öle und Buttern pflegen Hände, raue Lippen und Schrunden an den Füßen wieder schön weich. Die Herstellung ist erstaunlich leicht, da ihr die kosmetischen Rohstoffe in diesem Rezept lediglich schmelzen müsst. Aufgrund der Einfachheit dieses Rezepts könnt ihr den Wunderbalm auch ideal mit euren Kindern nachrühren.

Zutaten für 15 g: Ätherische Öle:

3 g Kokosöl 5-10 Tropfen Lavendelöl

2 g Hanföl

2 g Jojobaöl

1 g Arganöl

3 g Sheabutter

2 g Kakaobutter

2 g Carnaubawachs

Tiegel

Arbeitsmaterialien:

Schmelztopf oder Schale

Löffel (Tee- und Esslöffel)

Laborwaage

Zubereitung:

  1. Wachs und Buttern abwiegen und in den Schmelztopf geben
  2. Wenn Gemisch aus 1 verflüssigt ist, die Pflazenöle hinzugeben und alles gut miteinander verrühren
  3. Die ätherischen Öle beimengen und einrühren.
  4. Den Wunderbalm ins Eisfach stellen für wenige Minuten – fertig! Euer Balm ist im Anschluss direkt einsatzbreit.

Anwendung & Haltbarkeit:

Der Wunderbalm ist etwa 6 Monate haltbar – vermutlich sogar noch länger, wenn auf eine hygienische Herstellungsweise geachtet wurde (GMP). Du kannst den Balm für trockene Hautstellen wie Lippen, Hände, Beine oder Füße verwenden. Stöbere gerne auch in unserem Shop dazu, falls du die im Rezept vorgeschlagenen ätherischen Öle durch andere ersetzen möchtest. Viel Spaß beim Selbermachen, ihr Rührbienchen! 🙂

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Rezept: Parfüm

Den Frühling nach Hause holen: Mit diesem Rezept klappt das garantiert. Besonders weil du dir keine schädlichen Inhaltsstoffe wie Parabene oder Silikone auf die Haut sprühst, kannst du das Parfüm ohne Bedenken verwenden. Manchmal sprühe ich auch die Klamotten meiner Tochter ein wenig damit ein – einfach weil ich es gerne rieche und sie die meiste Zeit auf dem Arm habe.

Ihr werdet es bestimmt auch gerne mögen und wenn nicht: Nach dem Prinzip unten könnt ihr auch verschiedene andere Duftnoten kreieren. Ich wünsche euch viel Spaß beim Experimentieren!

Zutaten:                                                                                     

25 g kosmetisches Basiswasser                                

Ein paar Tropfen Jojoba– oder Mandelöl                  

Ätherische Öle:

Kopfnote = 18 Tropfen Limette

Herznote = 30 Tropfen Rosenholz

Basisnote = 12 Tropfen Lavendel

Erläuterung:

Die Duftwahrnehmung eines Parfüms entsteht durch die folgenden Noten: Die Kopfnote wird als erstes geruchlich wahrgenommen und wird dem Parfüm etwa zu 30 % beigemengt. Diese Note ist allerdings relativ kurzlebig und verschwindet nach einer Zeit. Meist handelt es sich hier um einen eher kühlen Duft wie Limette oder Minze.

Als nächstes wird die Herznote wahrgenommen: Hier handelt es sich um einen warmen blumigen Duft wie Ylang-Ylang oder Rosenholz, den man noch über Stunden riecht. Die Herznote macht 50 % der Parfüm-Zusammensetzung aus.

Die Basisnote, wenn auch prozentual mit 20 % am geringsten vorhanden, macht das Fundament der Duftpyramide aus. Hier verwenden Parfumeure traditionell sinnlich schwere Nuancen wie Lavendel,, Weihrauch oder Vanille. Die Basisnote wird geruchlich erst später wahrgenommen, währt jedoch am längsten.

Arbeitsmaterialien:

  • Laborwaage
  • Flakon
  • Trichter
  • Becherglas

Zubereitung:

  1. Basis-, Herz- und Kopfnote der Reihe nach in den Flakon eintröpfeln lassen
  2. Kosmetisches Basiswasser hinzufügen
  3. Jojoba– oder Mandelöl beimengen
  4. Flakon verschließen und gut schütteln

Anwendung & Haltbarkeit:

Ein Parfüm muss mindestens 48 Stunden reifen – besser noch: 1 Woche. Daher ist es wichtig, dass du den Flakon an einem schattigen und kühlen Ort aufbewahrst und ihn alle paar Tage gut durchschüttelst, damit sich Öl und Duft gleichmäßig im Alkohol (kosmetisches Basiswasser) lösen. Dein selbstgemachtes Parfüm ist unbegrenzt haltbar, da es durch das kosmetische Basiswasser konserviert ist. Aufgrund des Pflanzenölanteils (Jojoba- oder Mandelöl) solltest du den Flakon vor Gebrauch immer schütteln. Das Parfüm kannst du auf deine Kleidung oder direkt auf die Haut sprühen, da ihm keine schädlichen Inhaltsstoffe wie Parabene, Silikone und Co. hinzugefügt wurden.

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Rezept: Kissenspray

Beschreibung

Geht es dir auch so, dass du an fremden Orten einfach nicht gut schlafen kannst? Dieses ziemlich nervige Phänomen hat einen evolutionsbiologischen Hintergrund, der schon seit der Steinzeit in uns schlummert. Und zwar war es den Höhlenmenschen damals nicht möglich, immer in derselben Höhle zu bleiben, denn oft mussten sie aus Nahrungsgründen weiterziehen. Da zu der Zeit aber Gefahr an jeder Ecke lauerte und der Säbelzahntiger nur darauf wartete, bis die Familie eingeschlafen war, mussten sie gerade an neuen und unbekannten Orten sprichwörtlich mit „offenen Augen schlafen“.

Das lässt sich sogar im EEG bis heute nachweisen: Die linke Hirnhälfte bleibt an fremden Orten schlichtweg aktiver und ruht nicht. Wir wissen einfach nicht sicher, ob nicht doch irgendwo Gefahr droht, da wir nicht in unseren heimischen vier Wänden sind.

Wenn auch der Säbelzahntiger uns heute wohl kaum noch auflauern wird, so ist es doch eine interessante Frage, wie man dennoch auch an fremden Orten in fremden Betten besser schlafen kann.

Mir persönlich hat da bisher immer mein selbstgerührtes Kissenspray geholfen, das auch ihr euch für eure Reisen und Übernachtungen andernorts im Nu anrühren könnt. Dank des beruhigenden und schlaffördernden Lavendels, werdet ihr schnell ins Traumland eintauchen. Versprochen: Probiert’s aus! 🙂

Zutaten für 100g                                                                                          

70 g Rosenwasser                                                                                 

30 g kosmetisches Basiswasser                                                                     

Ätherische Öle:

30 Tropfen Lavendelöl                        

Arbeitsmaterialien:

Zubereitung:

1.Rosenwasser und kosmetisches Basiswasser abwiegen

2. Mithilfe des Trichters in die Sprühflasche füllen

3. Ätherisches Lavendelöl hinzufügen, zuschrauben, schütteln – fertig!

Anwendung und Haltbarkeit:

Ein paar Spritzer des Sprays vor dem Zubettgehen auf das Kissen sprühen und schon entfaltet sich die entspannende Wirkung der ätherischen Öle. Dein selbstgemachtes Kissenspray ist etwa 6 Monate haltbar aufgrund der Konservierung durch das kosmetische Basiswasser (Alkohol).

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Rezept: Kastanien-Waschmittel

Ob auf Wanderwegen, im Wald oder unverhofft mitten in der Stadt: Überall sieht und findet man sie derzeit.

Die Rede ist von Rosskastanien. Nicht zu verwechseln mit Esskastanien, auch Maronen genannt. Während Maronen lecker nussig schmecken und häufig auf Jahr- und Weihnachtsmärkten angeboten werden, solltet ihr Rosskastanien lieber nicht essen. Sie verursachen schlimme Bauchschmerzen – nicht nur bei euch, sondern auch bei euren Vierbeinern.

Stattdessen könnt ihr sie aber zum Saubermachen verwenden: Durch die enthaltenen Saponine, auch Waschsubstanz genannt, erhaltet ihr ein kostenloses und ökologisches Waschmittel. Statt also auf Waschnüsse aus Indien oder Pakistan zurückzugreifen, die aufgrund ihrer weiten Transportwege einen ziemlich hohen CO2-Ausstoß verursachen, lohnt es sich, beim nächsten Spaziergang einen Blick auf den Boden zu werfen auf dem man läuft.

Ich wünsche euch nun viel Spaß mit diesem super einfachen Rezept, das auch noch allergikerfreundlich ist.

Zutaten für 300 ml Waschmittel (ca. 3 Waschanwendungen):

8 Rosskastanien

300 ml Wasser

30 Tropfen Lemongrasöl

Arbeitsmaterialien:

  • Schneidebrett
  • Messer
  • Kochtopf
  • feines Sieb

Zubereitung:

  1. 8 saubere Kastanien vierteln
  2. in etwa 300 ml Wasser für 15 Minuten köcheln lassen
  3. erkalten lassen
  4. sieben und in ein sauberes Glasgefäß umfüllen
  5. ca. 30 Tropfen Lemongrasöl beimischen – fertig! 😊

Haltbarkeit:

bei Lagerung im Kühlschrank ca. 5 Tage haltbar. Mit einem kleinen Messbecher ca. 80 bis 100 ml des Waschmittels für eine Waschladung verwenden.  Sowohl für Bunt- als auch Kochwäsche geeignet. Bei hartnäckigen Flecken wie Gras-, Rotwein- oder Kaffeeflecken Textilien vorher mit Kern- oder Gallseife bearbeiten. Normale Alltagsverschmutzungen gehen mit dem selbstgemachten Waschmittel aber ohne Probleme heraus.

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Rezept: Deostick

Bei den steigenden Temperaturen ist es wichtig, ein gutes und verlässliches Deo zu haben. Am besten auch noch möglichst ohne schädliche Inhaltsstoffe wie Aluminium und Co. Im Video sowie unten findet ihr eine Anleitung, wie ihr diesen praktischen und veganen Deostick in Handtaschengröße selber machen könnt. Die dafür benötigten Zutaten und Behältnisse sind alle im Onlineshop von Miss Planty. Viel Spaß beim Rühren! 🙂

Zutaten

Arbeitsschritte

  1. Gib das Carnaubawachs zu den abgewogenen Ölen und erhitze es auf leichter Stufe in einem brandsicheren Gefäß
  2. Sobald das Wachs geschmolzen ist, fügst du Sheabutter und Kokosöl hinzu
  3. Menge die ätherischen Öle bei, sobald auch diese Komponenten geschmolzen sind
  4. Rühre das Natron unter und vermenge es gleichmäßig – es sollte möglichst nicht klumpen
  5. Gib dein Gemisch in die vorbereitete Papphülse und lass deinen Deostick im Kühlschrank erkalten und fest werden

Das praktische an deinem Deostick? Er brennt auch unter frisch rasierten Achseln nicht und lässt dich auch bei höheren Temperaturen nicht im Stich. Er ist haut- und umweltfreundlich sowie einfach herzustellen.

Tipp

Hier geht es zum Video mit Anleitung

Wenn du noch etwas von deinem Blütenmazerat aus dem vergangenen Monat übrig hast, kannst du dieses auch alternativ anstelle des Jojobaöls für den Einsatz deines Deosticks verwenden. Gerade ein Mazerat aus Ringelblumenblüten wirkt Wunder bei empfindlichen und zu Rötungen neigenden Achseln. Probiert es gerne einmal aus.

***HINWEIS: Das Rezept im Video war ein kleiner Aprilscherz meinerseits. Bitte halbiert die Menge Carnaubawachs bzw. haltet euch an das oben geschriebene Rezept mit den 7,5 g Wachs. Solltet ihr auf meinen Aprilscherz hereingefallen sein und jetzt einen steinharten Deostick haben: Versucht ihn noch einmal zu schmelzen und gebt 2-3 EL Mandelöl hinzu. Wer darauf keine Lust hat, kann es auch wie meine Freundin Sonja handhaben: Einfach für ein paar Minuten auf der Heizung anwärmen – dadurch wieder Stick etwas weicher und lässt sich leichter hoch schieben. 😛

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Rezept: Ölmazerat aus Blüten

Ihr kennt Mazerate vermutlich in Kombination mit verschiedenen Speisen beim Italiener oder Griechen: Ob eingelegter Chili, Rosmarin oder Thymian in Olivenöl. Diese Kräuter verleihen dem Öl nach einer gewissen Zeit nicht nur eine andere Farbe, sondern auch ein sehr schmackhaftes Aroma, da die ätherischen Öle sowie andere sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide in das Öl übergehen.

Mazerate könnt ihr euch aber auch für eure Kosmetik zunutze machen und beispielsweise getrocknete Lavendel-, Rosen-, Ringelblumen- oder Hibiskusblüten verwenden.

Ein solches Mazerat ist im Kaltauszug am schonendsten in der Verwendung, weswegen ich euch diesen ans Herzen legen möchte.

Gebt dafür einfach ein paar Blüten in eine dunkle Glasflasche und füllt diese mit Jojoba-, Sesam- oder Mandelöl auf. Wichtig ist, dass die Blüten komplett mit Öl bedeckt sind, damit das Pflanzenmaterial nicht vorschnell verdirbt.

Zutaten

Arbeitsschritte

  1. Gib die abgewogenen Blüten in die grüne Flasche
  2. Fülle die Flasche anschließend auf mit dem Öl deiner Wahl, bis die Blüten komplett mit Öl bedeckt sind 
  3. Zuschrauben, schütteln – fertig!

Bewege die Flasche täglich hin und her, damit sich das Pflanzenmaterial im Öl lösen kann. Lagere es am besten auf der Fensterbank für ca. 2 Wochen.

Danach kannst du das Mazerat mit einem Leinentuch abseihen und das reine Öl zurück in die Flasche geben.

Verwende den Wirkstoffauszug möglichst innerhalb von 3 Monaten, damit dein Produkt nicht verdirbt.

Dieses Spezialöl kannst du entweder direkt als Körper- oder Massageöl mit noch ein paar ätherischen Ölen aufpimpfen oder als Fettphase für deine Emulsionen verwenden. Andernfalls bietet sich das Mazerat auch für selbstgesiedete Seifen an. Sicher fallen dir noch ein paar weitere Verwendungsmöglichkeiten ein. Du kannst dein Mazerat, wenn du als Basis Sesam– oder Mandelöl verwendet hast, auch als Speiseöl in der Küche benutzen. 
Wohl bekomms! 😉

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Rezept: Maskenspray

Da wo wir aktuell noch Stoffmasken tragen dürfen (öffentliche Plätze wie Parks oder Spielplätze), ist es manchmal eine angenehme Erfrischung, ein sogenanntes Maskenspray zu verwenden. Das Spray löst Beklemmungen, sorgt dafür, dass wir wieder besser durchatmen können und ist dabei noch denkbar einfach und günstig in der Herstellung. Also spart euch das Geld für ein überteuertes Maskenspray aus der Drogerie oder der Apotheke und mischt euch euer eigenes Spray im Taschenformat an: Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zutaten:

Arbeitsschritte:

1. Wiege oder messe die oben genannte Menge der Flüssigkeiten ab

2. Fülle sie anschließend mithilfe eines Trichters in die Sprühflasche

3. Gib die ätherischen Öle hinzu

4. Zuschrauben, schütteln – fertig. 😊

Haltbarkeit:

auch ohne Konservierungsstoffe etwa 6 Monate haltbar. Mit 1-2 Sprühstößen von außen auf die Maske, kannst du schon bald wieder besser durchatmen. Das Lavendelöl wirkt zudem entspannend und beruhigend auf Körper und Geist.

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Ideen für den Lockdown

Die Verlängerung des derzeitigen Lockdowns wird laut Experten immer wahrscheinlicher aufgrund der aktuellen Corona-Situation. Ziemlich taff: Damit ihr in dieser Zeit kein Trübsal blasen müsst, habe ich euch hier eine kleine Liste an Tipps zusammengestellt, wie ihr euch den Lockdown auch positiv gestalten könnt. Viel Spaß beim Ausprobieren. 🙂

Tipps

  1. Geht so oft es geht an die frische Luft. Die frische Luft belebt, ihr bleibt in Bewegung und habt zwischendurch auch mal einen Szenewechsel, damit euch die Decke zu Hause nicht auf den Kopf fällt.
  2. Shoppt bei eurem Lieblingslocal im Onlineshop und gönnt euch etwas Schönes, um euch die triste Zeit etwas zu versüßen.
  3. Telefoniert via Videocall mit Freunden und der Familie und das regelmäßig. Kontakte zu pflegen und sich mit ihnen auszutauschen, bringt uns in diesen Zeiten wieder mehr zusammen, denn wir sitzen ja alle im gleichen Boot. Sowas kann gerade in Zeiten der Einsamkeit Trost spenden.
  4. Setzt euch ein Tagesziel, das euch weiter bringt – ob Karriere- oder sporttechnisch – sowie ein Ziel, das für euer Seelenglück sorgt. Diese Tagesziele lassen sich auch ideal verbinden und könnten wie folgt aussehen: „Ich gehe eine Stunde joggen und belohne mich anschließend mit einer heißen Wanne mit beruhigendem Lavendelöl.“
  5. Schmiedet Urlaubs- und Zukunfspläne: Selbst wenn es vorerst nur fiktiv ist, sich in eine andere Stimmung oder Situation zu versetzen, kann manchmal Wunder wirken und Hoffnung auf bessere Zeiten spenden. Ihr werdet sehen: Danach seid ihr vermutlich voller Vorfreude und Tatendrang.
  6. Zieht ein Resümee aus 2020: Ja es war kein Leichtes Jahr und wir hatten alle unsere Schwierigkeiten, uns an die neuen Umstände und Einschränkungen zu gewöhnen. Aber dennoch bin ich der Meinung, dass jeder von uns einige positive Momente und Begegnungen hatte und selbst aus der schlechten Erfahrung etwas Positives ziehen kann: Hat euch dieses Jahr vielleicht stärker gemacht oder euch rückbesinnt auf das Wesentliche im Leben?
  7. Erledigt Dinge, für die ihr bisher nie die Zeit gefunden habt: So bleibt ihr produktiv und gebt negativen Gedanken erst gar keinen Raum.
  8. Schaut einen schönen Film, der euch verzaubert: Mein persönlicher Lieblingsfilm, der mich immer wieder entzückt, ist beispielsweise „The Greatest Showman“ mit Hugh Jackman. Wer Musicalfilme mag, wird diesen Film lieben.
  9. Veranstaltet mit Personen in eurer Hausgemeinschaft kleine „Mottopartys“. Zum Beispiel „Heute rühren wir Gesichtsmasken aus frischen Zutaten an“ oder „heute versuchen wir den ganzen Tag Englisch zu reden“ etc. – die Liste an möglichen Ideen ist lang. Werdet kreativ. 🙂
  10. Führ ein Lockdown-Tagebuch: Klingt vielleicht im ersten Moment nicht so spannend, aber schon bald lacht ihr über eure damaligen Aufzeichnungen. Haltet euch auch während des Schreibens vor Augen, dass dies kein Zustand ist, der ewig andauern wird.