Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rezept: Haarwasser

schöne Haare
gepflegte Haare

Wenn du, wie ich auch, mit trockenen Haaren zu kämpfen hast, dann wird dir dieses Haarwasser-Rezept richtig gut gefallen. Es ist nämlich simpel wie effektiv und kann auch einfach nur in trockene Spitzen zwischendurch gesprüht werden. Gerade im Sommer, wo Sonne, ggf. auch Salzwasser oder intensive Chlorbäder im lokalen Schwimmbad unseren Haaren den Rest geben, ist es wichtig, sie intensiv zu pflegen.

Gerade das Aloe-Vera-Gel wirkt feuchtigkeitsspendend und ist ideal bei trockenem und strapaziertem Haar. Die ätherischen Öle wirken zusätzlich angenehm kühlend, sodass das Haarwasser auch nach dem Sport auf die Kopfhaut gesprüht werden kann und dadurch schön erfrischend wirkt.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren und bin gespannt auf eure Erfahrungsberichte. 🙂

Eure Dalia von Miss Planty

Zutaten

Arbeitsschritte

  1. Zutaten abwiegen
  2. Mithilfe eines Trichters in die Sprühflasche geben
  3. Zum Schluss die ätherischen Öle hinzugeben, zuschrauben, schütteln – fertig! 🙂

Anwendung & Haltbarkeit

Das Haarwasser ist ca. 6 Monate (i.d.R. auch länger) haltbar und kann nach Bedarf vom Ansatz bis in die Spitzen gesprüht werden. Alternativ kannst du das Haarwasser auch als Körperspray nach dem Sport verwenden, da es kühlend wirkt.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rezept: Körperpuder

Die hohen Temperaturen in diesem Sommer verlangen uns einiges ab. Auch permanentes Duschen schafft manchmal keine Abhilfe, sondern sorgt oftmals eher dafür, dass man sich noch schwitziger und klebriger als vorher fühlt. Dieses Phänomen habe ich jedenfalls bei mir selbst beobachtet.

Ich persönlich komme nun schon seit einigen Jahren mit selbstgemachten Körperpudern gut durch den Sommer. Inspiriert wurde ich damals, 2016, als ich das erste Mal in Singapur war. Dort herrscht ja bekanntlich ein feucht tropisches Klima, sodass gefühlt ständig meine Klamotten an meinem Körper geklebt haben. Ich hätte mich wirklich permanent duschen können, aber man will ja auch ein wenig die Sehenswürdigkeiten in dem Land genießen können.

Irgendwann ist mir dann aufgefallen, dass viele Leute sich draußen mit einem mysteriösen Körperpuder einrieben und so machte mich auf die Suche nach diesem Zaubermittel.

In der Apotheke wurde ich schließlich fündig und entdeckte das sogenannte „Snake Powder“ für mich. Es entfernte in sekundenschnelle Feuchtigkeit und unschöne Glanzstellen auf der Haut und wirkte angenehm kühlend. Als ich nachher auf die Inhaltsstoffe schaute, erschauderte es mich etwas, sodass ich beschloss, sobald ich wieder zu Hause war, etwas Ähnliches „nachzubauen“.

Und voilá: So ist mein kühlendes Körperpuder entstanden.
Ich wünsche euch viel Spaß bei Ausprobieren und bin gespannt auf euer Feedback! 🙂

Zutaten

Arbeitsschritte

  1. Pulvrige Zutaten wie Magnesiumstearat, Schlämmkreide und Kieselsäure abwiegen und in einer Schale miteinander vermengen.
  2. Anschließend ätherische Öle hinzugeben und verrühren.
  3. Mithilfe eines Trichters die Zutaten in einen leeren Salzstreuer geben und gut verschließen.

Anwendung & Haltbarkeit

Das Körperpuder ist etwa 1 Jahr haltbar und kann auf der gesamten Haut verwendet werden. Bitte von Schleimhäuten und offenen Wunden fernhalten, da es unangenehm brennt aufgrund der verwendeten ätherischen Ölen. Zudem sollte bei der Herstellung des Puders eine OP- oder FFP2-Maske getragen werden, da besonders die Kieselsäure stark staubt und dadurch ein unangenehmes Kratzen im Hals verursachen kann.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rezept: Mückenspray

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Endlich ist der Sommer, den wir uns alle so sehnlichst herbeigewünscht haben, da. Das ist aber nicht immer nur schön, denn durch die steigenden Temperaturen kommen auch unbeliebte Insekten wie Mücken wieder mehr zum Vorschein. Ich selber bin Zeit meines Lebens auch immer ein beliebtes Mückenopfer geworden. Besonders schlimm war das immer bei unseren Familienurlauben in Ägypten. Die Mücken dort haben mich im wahrsten Sinne des Wortes zum Fressen gern gehabt. Ich erinnere mich noch, wie ich im Alter von 10 Jahren in einem Zimmer mit all meinen Cousinen und Cousins geschlafen habe und ich am nächsten Morgen die einzige war, die mit 5000 Mückenstichen aufgewacht ist.

Das war schon immer blöd. Aber auch die deutschen Mücken mögen mich -leider- sehr gerne. Wenn ich aber mein selbstgemachtes Mückenspray großzügig aufsprühe, komme ich weitestgehend „mückenstichfrei“ durch den Sommer. Das Feedback habe ich nun auch schon von anderen beliebten Mückenopfern erhalten, sodass ich guten Gewissens sagen kann: Was bei mir hilft, hilft auch bei euch. 😛

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren dieses simplen aber effektiven Rezepts.

Zutaten

Arbeitsschritte

  1. Zutaten abwiegen und der Reihe nach in die Sprühflasche geben
  2. Anschließend ätherische Öle hinzugeben, zuschrauben und Flasche kräftig schütteln – fertig! 🙂

Anwendung & Haltbarkeit

Das Spray ist etwa 6 bis 8 Monate haltbar und kann mit etwas Abstand auf den ganzen Körper gesprüht werden. Aussparen solltest du allerdings sämtliche Schleimhäute, das Gesicht und offene Wunden, da es dort zu unangenehmen Reizungen kommen kann.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rezept: erfrischendes Bodyspray

Wenn man den Meteorologen in Deutschland Glauben schenken darf, soll der Mai wesentlich wärmer als der April werden. Das ist schon einmal die gute Nachricht des Tages, für alle die, die wie ich das halbe Jahr über frieren und frösteln. Die schlechte Nachricht: Steigende Temperaturen + zusätzliche Coronapfunde, die wir uns wohl fast alle in den vergangenen Monaten angefuttert haben, bedeuten mehr Anstrengung und Schweiß für unseren Körper.

Damit ihr unangenehmen Körpergerüchen aber gar nicht erst eine Chance gebt, habe ich in diesem Monat ein super simples aber effektives Rezept für ein erfrischendes Bodyspray für euch zusammengetragen. Es wirkt zusätzlich angenehm kühlend aufgrund der verwendeten ätherischen Öle und passt in jede Handtasche.

Probiert’s gerne aus. Alle dafür benötigten Rohstoffe und Behältnisse erhaltet ihr selbstverständlich im Shop. Nun aber viel Spaß beim Rühren und bleibt gesund! 🙂

Zutaten

Arbeitsschritte

  1. Zutaten abwiegen und der Reihe nach in die Sprühflasche geben
  2. Anschließend ätherische Öle hinzugeben, zuschrauben und Flasche kräftig schütteln – fertig! 🙂

Anwendung & Haltbarkeit

Das Spray ist etwa 6 Monate und kann mit etwas Abstand auf Hals, Arme, Beine und Dekolleté gesprüht werden. Aussparen solltest du sämtliche Schleimhäute, das Gesicht und offene Wunden, da es dort zu unangenehmen Reizungen kommen kann.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rezept: Deostick

Bei den steigenden Temperaturen ist es wichtig, ein gutes und verlässliches Deo zu haben. Am besten auch noch möglichst ohne schädliche Inhaltsstoffe wie Aluminium und Co. Im Video sowie unten findet ihr eine Anleitung, wie ihr diesen praktischen und veganen Deostick in Handtaschengröße selber machen könnt. Die dafür benötigten Zutaten und Behältnisse sind alle im Onlineshop von Miss Planty. Viel Spaß beim Rühren! 🙂

Zutaten

Arbeitsschritte

  1. Gib das Carnaubawachs zu den abgewogenen Ölen und erhitze es auf leichter Stufe in einem brandsicheren Gefäß
  2. Sobald das Wachs geschmolzen ist, fügst du Sheabutter und Kokosöl hinzu
  3. Menge die ätherischen Öle bei, sobald auch diese Komponenten geschmolzen sind
  4. Rühre das Natron unter und vermenge es gleichmäßig – es sollte möglichst nicht klumpen
  5. Gib dein Gemisch in die vorbereitete Papphülse und lass deinen Deostick im Kühlschrank erkalten und fest werden

Das praktische an deinem Deostick? Er brennt auch unter frisch rasierten Achseln nicht und lässt dich auch bei höheren Temperaturen nicht im Stich. Er ist haut- und umweltfreundlich sowie einfach herzustellen.

Tipp

Hier geht es zum Video mit Anleitung

Wenn du noch etwas von deinem Blütenmazerat aus dem vergangenen Monat übrig hast, kannst du dieses auch alternativ anstelle des Jojobaöls für den Einsatz deines Deosticks verwenden. Gerade ein Mazerat aus Ringelblumenblüten wirkt Wunder bei empfindlichen und zu Rötungen neigenden Achseln. Probiert es gerne einmal aus.

***HINWEIS: Das Rezept im Video war ein kleiner Aprilscherz meinerseits. Bitte halbiert die Menge Carnaubawachs bzw. haltet euch an das oben geschriebene Rezept mit den 7,5 g Wachs. Solltet ihr auf meinen Aprilscherz hereingefallen sein und jetzt einen steinharten Deostick haben: Versucht ihn noch einmal zu schmelzen und gebt 2-3 EL Mandelöl hinzu. Wer darauf keine Lust hat, kann es auch wie meine Freundin Sonja handhaben: Einfach für ein paar Minuten auf der Heizung anwärmen – dadurch wieder Stick etwas weicher und lässt sich leichter hoch schieben. 😛

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rezept: Ölmazerat aus Blüten

Ihr kennt Mazerate vermutlich in Kombination mit verschiedenen Speisen beim Italiener oder Griechen: Ob eingelegter Chili, Rosmarin oder Thymian in Olivenöl. Diese Kräuter verleihen dem Öl nach einer gewissen Zeit nicht nur eine andere Farbe, sondern auch ein sehr schmackhaftes Aroma, da die ätherischen Öle sowie andere sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide in das Öl übergehen.

Mazerate könnt ihr euch aber auch für eure Kosmetik zunutze machen und beispielsweise getrocknete Lavendel-, Rosen-, Ringelblumen- oder Hibiskusblüten verwenden.

Ein solches Mazerat ist im Kaltauszug am schonendsten in der Verwendung, weswegen ich euch diesen ans Herzen legen möchte.

Gebt dafür einfach ein paar Blüten in eine dunkle Glasflasche und füllt diese mit Jojoba-, Sesam- oder Mandelöl auf. Wichtig ist, dass die Blüten komplett mit Öl bedeckt sind, damit das Pflanzenmaterial nicht vorschnell verdirbt.

Zutaten

Arbeitsschritte

  1. Gib die abgewogenen Blüten in die grüne Flasche
  2. Fülle die Flasche anschließend auf mit dem Öl deiner Wahl, bis die Blüten komplett mit Öl bedeckt sind 
  3. Zuschrauben, schütteln – fertig!

Bewege die Flasche täglich hin und her, damit sich das Pflanzenmaterial im Öl lösen kann. Lagere es am besten auf der Fensterbank für ca. 2 Wochen.

Danach kannst du das Mazerat mit einem Leinentuch abseihen und das reine Öl zurück in die Flasche geben.

Verwende den Wirkstoffauszug möglichst innerhalb von 3 Monaten, damit dein Produkt nicht verdirbt.

Dieses Spezialöl kannst du entweder direkt als Körper- oder Massageöl mit noch ein paar ätherischen Ölen aufpimpfen oder als Fettphase für deine Emulsionen verwenden. Andernfalls bietet sich das Mazerat auch für selbstgesiedete Seifen an. Sicher fallen dir noch ein paar weitere Verwendungsmöglichkeiten ein. Du kannst dein Mazerat, wenn du als Basis Sesam– oder Mandelöl verwendet hast, auch als Speiseöl in der Küche benutzen. 
Wohl bekomms! 😉

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rezept: Maskenspray

Da wo wir aktuell noch Stoffmasken tragen dürfen (öffentliche Plätze wie Parks oder Spielplätze), ist es manchmal eine angenehme Erfrischung, ein sogenanntes Maskenspray zu verwenden. Das Spray löst Beklemmungen, sorgt dafür, dass wir wieder besser durchatmen können und ist dabei noch denkbar einfach und günstig in der Herstellung. Also spart euch das Geld für ein überteuertes Maskenspray aus der Drogerie oder der Apotheke und mischt euch euer eigenes Spray im Taschenformat an: Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zutaten:

Arbeitsschritte:

1. Wiege oder messe die oben genannte Menge der Flüssigkeiten ab

2. Fülle sie anschließend mithilfe eines Trichters in die Sprühflasche

3. Gib die ätherischen Öle hinzu

4. Zuschrauben, schütteln – fertig. 😊

Haltbarkeit:

auch ohne Konservierungsstoffe etwa 6 Monate haltbar. Mit 1-2 Sprühstößen von außen auf die Maske, kannst du schon bald wieder besser durchatmen. Das Lavendelöl wirkt zudem entspannend und beruhigend auf Körper und Geist.

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Rezept: Nasentropfen


Mit dem Übergang zu den Herbst- und Wintermonaten kündigt sich bekanntermaßen auch die Erkältungssaison in Deutschland an. Experten fürchten im diesjährigen Herbst besonders die Kombination aus Corona- und Erkältungsviren und forschen bereits nach Kombiimpfungen. Solange es aber keinen Impfstoff gibt, heißt es: Das Immun- und Abwehrsystem von innen heraus stärken. Wenn die Nase aber bereits läuft und die Wartezeit beim Hausarzt zu lange wäre, kann man man die Erkältungszeit mit diesem Rezept ganz gut überbrücken. 

Und wie bei allen Miss Planty-Rezepten werdet ihr merken: „Cool, das sind ja gar nicht so viele Zutaten, die ich brauche.“ Vielleicht habt ihr sie sogar schon zu Hause. Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren & bleibt gesund!

Zutaten:

  1. 0,3 g Meersalz
  2. 28 g destilliertes Wasser
  3. 1 Tropfen Teebaum-, Pfefferminz– oder Eukalyptusöl
  4. Pipettenflasche oder ausgekochte und gereinigte Sprühflasche vom alten Nasenspray
  5. ggf. eine Messerspitze Natron

Arbeitsschritte:

  1. Das abgewogene bzw. abgemessene Meersalz in das destillierte Wasser, das sich in der Sprüh- bzw. Pipettenflasche befindet, geben
  2. Auf Wunsch Natron hinzufügen und Fläschchen schütteln, bis das Gemisch nicht mehr trüb ist
  3. Das ätherische Öl der Wahl beimengen, zuschrauben – fertig!

Haltbarkeit und Aufbewahrung:

Die selbstgemachten Nasentropfen sind maximal 5 Tage bei Lagerung im Kühlschrank haltbar, da wir keinerlei Konservierungsstoffe verwendet haben. Natürlich wirken das Meersalz sowie das ätherische Öl zusätzlich konservierend, aber spätestens, wenn euer Spray trüb wirkt, solltet ihr auf eine weitere Verwendung verzichten. Die Tropfen helfen nicht nur bei laufenden Nasen, sondern befeuchten auch angenehm trockene Nasenschleimhäute. Wer die Tropfen bei Babys und Kleinkindern verwenden möchte, sollte auf die ätherischen Öle verzichten, da diese doch sehr scharf für die empfindlichen Näschen sein können.