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Raumspray selber machen

Ein Raumspray kannst du aus nur zwei Zutaten selber anrühren. Warum sich das lohnt? Weil du genau weißt, was drin ist: Nämlich eben genau nur das, was du beimischst. Anders dagegen ist es mit konventionellen Sprays, die Duft- und Parfümstoffe sowie andere chemisch-synthetische Inhaltsstoffe enthalten und damit Atemwege reizen sowie damit potenziell allergen sind. Das braucht kein Mensch, oder?

Also: Nimm dir fünf Minuten und rühre bzw. schüttele dir im Nu dein eigenes natürliches Raumspray an, das zudem auch deutlich günstiger in der Herstellung ist als gängige Sprays, die du in Drogerie und Co. käuflich erwerben kannst.

Zutaten für 100 ml:                                                         Ätherische Öle:

85 g kosmetisches Basiswasser                                 15 Tropfen Limettenöl

10 Tropfen Mandarinenöl

Arbeitsmaterialien:

Zubereitung:

  1. Kosmetisches Basiswasser abwiegen und mit einem Trichter in die Sprühflasche geben
  2. Ätherische Öle hinzufügen
  3. Die Flasche gut verschließen, schütteln – fertig! 😊

Tipp:

Jedes ätherische Öl hat eine andere Wirkung auf Psyche und Geist: So wirkt die von mir vorgeschlagene zitrische Mischung eher belebend und energetisierend, während Lavendel beispielsweise eher beruhigend und ausgleichend auf unseren Organismus wirkt. Ihr könntet also für jeden Raum (Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer etc.) eine passende Raummischung zusammenstellen, die ihren Zweck gleich doppelt erfüllt.

Anwendung & Haltbarkeit:

  • bis zu 8 Monate haltbar
  • einfach in den Raum sprühen und den angenehmen Duft, der sich entfaltet, genießen.
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Rosenblütenzucker(-peeling) selber machen

Dieses Rezept ist wirklich sehr einfach und dabei noch total wandelbar: Aus den Blüten und dem Zucker habt ihr im Nu einen wunderschönen rosafarbenen Zuckerstaub gemörsert, den ihr zum Dekorieren von Desserts wie Eis oder Pudding verwenden könnt oder klassischerweise zum Süßen von Tee. Besonders im schwarzen Tee schmeckt der Rosenblütenzucker herrlich aromatisch durch den leichten Rosengeschmack.

Wer aus dem Rosenblütenzucker aber lieber ein Peeling zaubern möchte, der fügt einfach Mandel– oder Jojobaöl hinzu. Diese Öle empfehle ich, da sie oxidativ stabil und neutral im Geruch sind, was in der Regel als angenehmer empfunden wird als der starke Duft von Avocado- oder Olivenöl. Das Peeling könnt ihr auf der nassen Haut verwenden. Es befreit eure Haut ganz schonend von überschüssigen Hautschüppchen und pflegt sie durch die Zugabe es Öls angenehm weich.

Zutaten für 30 g:                                                                     Ätherische Öle:

30 g Zucker                                                                5 Tropfen Rosenholz

3 g Rosenblüten

ggf. 10 g Mandelöl

Arbeitsmaterialien:

  • Rührschüssel
  • Mörser
  • Löffel
  • Glastiegel
  • Küchenwaage

Zubereitung:

  1. Zucker und Rosenblüten abwiegen und fein mörsern
  2. Den feinen Zuckerstaub entweder in ein sauberes luftdicht verschließbares Glas geben oder noch Mandelöl hinzufügen, wenn ihr ein Peeling herstellen möchtet
  3. Alles gut miteinander vermengen, ätherische Öle hinzufügen und in den Glastiegel geben – fertig! 😊

Anwendung & Haltbarkeit:

  • Als Blütenzucker: Zum Dekorieren von Desserts wie Eis, Joghurt, Pudding oder Müsli oder zum Süßen von Tee.
  • als Peeling: Bis zu Monate haltbar, da keine frischen Zutaten verwendet wurden. Das Peeling auf der feuchten Haut verteilen und anschließend mit Wasser abwaschen
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Rezept: Bodymelts selber machen

Diese „Pralinchen“ wie eine Freundin von mir sie liebevoll nett, sehen nicht nur zum Anbeißen aus, sondern sind tatsächlich richtiges Superfood für eure Haut. Reichhaltige Kakaobutter und wohltuendes Mandelöl pflegen trockene Haut wieder butterweich und das Beste: Ihr cremt euch gleich in der Dusche damit ein. Eine ziemlich geniale Erfindung für Menschen wie mich, die sich sowieso nicht gerne eincremen, denn die Bodymelts schmelzen geradezu auf eurer angefeuchteten Haut dahin. Schön praktisch und zeitsparend – so mag ich es. Ohne viel Aufwand und Tam Tam lassen sich die Melts auch schnell in der Hexenküche herstellen. Wie das geht, erfahrt ihr unten.

Viel Spaß beim Nachmachen! 🙂

Zutaten für 120 g:                                                      Ätherische Öle:

75 g Kakaobutter                                                       5 Tropfen Rosenholz

35 g Mandelöl                                                            3 Tropfen Ylang-Ylang

ggf. getrocknete Blütenblätter                          (Düfte können ausgetauscht werden 😊)

ggf. Lebensmittelfarbe

ggf. Bioglitzer (plastikfrei)

Arbeitsmaterialien:

  • Küchenwaage
  • Kochtopf
  • Schüsseln
  • Löffel
  • Silikon-/Eiswürfelformen

Zubereitung:

  1. Kakaobutter und Mandelöl im Wasserbad schmelzen
  2. getrocknete Blütenblätter und Glitzer können schon in die Form gegeben werden
  3. verflüssigte Fettmischung in die Förmchen geben und alles miteinander verrühren
  4. ätherische Öle zum Schluss dazu geben (verfliegen aufgrund der Hitze sonst) und mit ein Holzstäbchen einrühren
  5. Förmchen ins Eisfach stellen und etwa 15 Minuten später wieder raus holen

Tipp:

Die Badenixen unter euch können die Bodymelts sowohl zum Baden ins Badewasser geben als auch bequem unter der Dusche auf der nassen Haut verteilen. Die Extraportion Pflege für eure Haut.

Anwendung & Haltbarkeit:

  • etwa 6 Monate haltbar
  • reicht für ca. 20 Bodymelts à 2 x 2 cm
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Rezept: After-Sun-Gel selber machen

Wer kennt es nicht? Ein paar Minuten zu lange in der Sonne geblieben und den Sonnenschutz vergessen – zack, hat man einen Sonnenbrand. Blöd gelaufen, denkst du vielleicht im ersten Moment, aber mit diesem After-Sun-Gel verschaffst du deiner Haut direkt Linderung

Das Aloe-Vera-Gel wirkt sofort kühlend, regenerierend, reizlindernd, beruhigend und versorgt die Haut mit der benötigten Feuchtigkeit.

Das Rosenwasser ist eine ideale Ergänzung in der Rezeptur und für die empfindliche und gereizte Haut geeignet, da es ebenfalls feuchtigkeitsspendend und angenehm kühlend wirkt.

Panthenol wirkt entzündungshemmend, hautberuhigend und juckreizlindernd und ist gerade deswegen ein vielfach eingesetzter und beliebter Wirkstoff in allerlei Gel-Rezepturen.

Die vorgeschlagenen ätherischen Öle haben eine kühlende Wirkung und eignen sich daher ideal bei Sonnenbrand und anderen kleinen Verbrennungen. Wer auf die Öle verzichten möchte, kann das selbstverständlich tun.

Über die Wirkung und die verschiedenen Einsatzgebiete der verwendeten kosmetischen Rohstoffe kann man sicherlich noch so viele Zeilen scheiben, aber nichts hilft mehr, als das Gel praktisch und direkt auf der Haut zu testen.

Also viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

Zutaten für 100 g:                                                                            Ätherische Öle:              

75 g Aloe-Vera-Gel                                                                           10 Tropfen Lavendel

15 g Rosenwasser                                                                             2 Tropfen Pfefferminzöl

3 g Glycerin

3 g Panthenol

0,5 g Xanthan

10 Tropfen Biokons Neo (Konservierer)

Arbeitsmaterialien:

Zubereitung:

  1. Xanthan mit Glycerin benetzen, sodass sich keine Klümpchen bilden können
  2. Panthenol hinzugeben
  3. In einem zweiten Becherglas Aloe-Vera-Gel und Rosenwasser gemeinsam abwiegen und unter Rühren mithilfe eines Stabmixers zu dem Gemisch aus 1 geben
  4. Zum Schluss Biokons Neo sowie, wenn gewünscht, die ätherischen Öle hinzufügen – fertig! 😊

Tipp:

Das After-Sun-Gel ist besonders bei leichtem bis mittlerem Sonnenbrand geeignet und verschafft eine Linderung der Schmerzen. Damit es noch kühlender wirkt, kann es vorher auch nochmal in den Kühlschrank gestellt werden.

Anwendung & Haltbarkeit:

Das After-Sun-Gel ist etwa 6 Monate haltbar mit Konservierung und sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Einfach über den Pumpspender eine kleine Menge des Gels abschöpfen und auf den Sonnenbrand geben. Das Prozedere darf so oft am Tag, wie gewünscht, wiederholt werden.

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Rezept: Shampoobar selber machen

Das Thema Haare beschäftigt euch in meinen Anfragen an mich grundsätzlich immer. Hinzu kommt, dass wir unsere Haare gerade im Sommer durch Salzwasser, Chlor und Sonne extrem in Mitleidenschaft ziehen. Da liegt es nahe, sich ein passendes Shampoo zu rühren, das uns vor all diesen Faktoren optimal schützt.

Gerade der Kakaobutter sagt man nach, dass sie nicht nur pflegt und schützt, sondern die Haare auch geschmeidig und glänzend macht. Auch bei empfindlicher und trockener Kopfhaut ist die Verwendung von Kakaobutter im festen Shampoo zu empfehlen.

Sheabutter wiederum ergänzt unser Shampoobar, da es die Haare vor Spliss schützt.

Die SCI-Nadeln gehören zu den milderen Tensiden in der Naturkosmetik und schäumen ganz leicht, sodass die Kopfhaut nicht unnötig gereizt wird.

Euer Shampoo könnt ihr aus dekorativen Aspekten noch mit Blüten, Glitzer und Lebensmittelfarben ausstatten. Diese haben jedoch, rein kosmetisch gesehen, keinen Mehrwert, eignen sich aber zum Aufhübschen für ein anschließendes Geschenk allemal. Und nun viel Spaß beim Selbermachen, ihr Rührbienchen! 🙂

Zutaten:                                                                                                                    Ätherische Öle:

50 g SCI Tensid (Sodium Cocoyl Isethionate)                                     5-10 Tropfen Lavendel

50 g Speisestärke

15 g Kakaobutter

10 g Sheabutter

ggf. Lebensmittelfarbe

ggf. Blüten

ggf. Bioglitzer (plastikfrei)

Arbeitsmaterialien:

  • Küchenwaage
  • Löffel
  • Kochtopf
  • Schneebesen
  • Silikonformen
  • Mundschutz
  • Handschuhe
  • Mörser mit Pistill

Zubereitung:

  1. Tensidnadeln fein mörsern – dabei Mundschutz und Handschuhe tragen
  2. Speisestärke in einer Schüssel mit dem gemahlenen Tensid vermengen
  3. Kakao- und Sheabutter im Wasserbad oder Kochtopf schmelzen
  4. Flüssige Zutaten zu den festen in die Schüssel geben & kneten
  5. Ätherische Öle, Lebensmittelfarbe, Blüten und Bioglitzer (optional) dazugeben
  6. Mischung in die Silikonförmchen drücken & mind. 1 Tag aushärten lassen

Anwendung & Haltbarkeit:

Die Shampoo-Bars sind etwa 6 Monate haltbar. Zum Haarewaschen einfach unter der Dusche in den nassen Händen verreiben und sanft in die Haare einarbeiten bis sich ein leichter Schaum bildet. Je weniger Schaum sich bildet, desto hautfreundlicher, da euer natürlicher Hydro-Lipid-Mantel nicht abgewaschen wird. Somit ist die Haut besser geschützt vor Anflugkeimen etc.

Folgende Öle eignen sich ideal für die Haarpflege

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Rezept: Miss-Planty-Gute-Laune-Tee

Teeliebhaber aufgepasst: Bei diesem Rezept kommt ihr mit Sicherheit auf eure Kosten. Diese Teemischung macht mega gute Laune, denn der Tee schmeckt nicht nur bombastisch, sondern schenkt auch Energie und kann sogar heilsam wirken.

Solltet ihr beispielsweise merken, dass ihr eine Erkältung ausbrütet oder euch aus sonstigem Grunde irgendwie schlapp fühlt, dann kann euch der hohe Vitamin C-Gehalt des Tees wieder schnell fit machen.

Die enthaltenen Bio-Hibiskusblüten beispielsweise wirken aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehalts als natürlicher Immunbooster, regen den Stoffwechsel an und sind nicht umsonst DAS Nationalgetränk „Karkade“ in Ägypten.

Auch die enthaltenen Bio-Orangenschalen sind eine totale Vitamin-C-Bombe und wirken nicht nur antibakteriell und reinigend, sondern auch schleimlösend. Optimal also bei belegtem Hals, Bronchitis oder anderen Atemwegsbeschwerden.

Die Bio-Rosenblütenblätter wirken harmonisierend und geben dem leicht säuerlich schmeckenden Tee eine angenehm blütige Note. Zudem wirken sie Entzündungsprozessen im Körper entgegen und regen die Zellerneuerung an, was sich auch in einem feineren Hautbild wiederspiegeln wird.

Lasst euch den Tee schmecken, liebe Rührbienchen. 🙂

Zutaten für 120 g:                                                               

50 g Bio Orangenschalen                            

40 g Bio Hibiskusblüten                                                 

30 g Bio Rosenblütenblätter                                                           

                                                                                  

Arbeitsmaterialien:

  • Papiertüte oder Glas mit Schraubdeckel
  • Löffel
  • Schale
  • Waage

Zubereitung:

  1. Blüten in der Schale abwiegen und miteinander verrühren
  2. Anschließend die Teemischung mithilfe des Löffels in das Glas oder die Papiertüte geben
  3. Das Behältnis gut verschließen, damit keine Feuchtigkeit dran kommt – fertig! 😊

Tipp:

Wer mag, kann noch Bio Lavendelblüten hinzufügen, um dem Tee etwas krautiges geschmacklich zu verleihen. Ihr dürft da gerne geschmacklich etwas experimentierfreudig sein. 🙂

Anwendung & Haltbarkeit:

  • bis zu 2 Jahre haltbar
  • Für eine Tasse ein Tee-Ei mit der Teemischung befüllen und mit heißem Wasser aufgießen. Anschließend etwa 5-8 Minuten ziehen lassen und genießen.
  • Für eine ganze Kanne dann eine dementsprechend größere Menge des Gute-Laune-Tees verwenden und mit heißem Wasser aufkochen. 😉
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Rezept: Mückenspray selber machen

Als Mückenmagnet und dauerhaftes Opfer der Blutsauger, kann ich euch sagen, dass die steigenden Temperaturen nicht nur Vorteile mit sich bringen: Sobald das Thermometer die 15-Grad-Marke knackt, kommen pünktlich auch Mücken und andere lästige Blutsauger aus ihren Löchern geflogen und so beginnt der Frühling für Menschen wie mich erst einmal mit vielen Mückenstichen. So wie andere unter dem Wetterumschwung aufgrund ihrer zahlreichen Allergien gegen Pollen und Gräser leiden, so bedeutet Frühlingsanfang viel Gejucke und Gekratze.

Sofern ich aber mein selbstgemachtes Mückenspray zeitig hervorhole, bleibe ich weitestgehend verschont. Es lohnt sich also, den Wetterbericht näher zu verfolgen.

Besagtes Rezept findet ihr unten. Selbstverständlich frei von bedenklichen Inhaltsstoffen wie Bioziden, die nicht nur den Stechlingen den Garaus machen, sondern zusätzlich schädlich für Mensch und Umwelt sind. Hütet euch vor solchen Sprays.

Und nun viel Spaß beim Rühren ihr Rührbienchen!

Zutaten für 100 ml:                                                                Ätherische Öle:

50 g kosmetisches Basiswasser                                 4 Tropfen Pfefferminzöl

40 g Aloe-Vera-Gel                                                    5 Tropfen Teebaumöl

5 g Glycerin                                                               7 Tropfen Lemongrasöl

                                                                                   4 Tropfen Lavendelöl

Arbeitsmaterialien:

Zubereitung:

  1. Zutaten der Reihe nach abwiegen und mit einem Trichter in die Sprühflasche geben
  2. Ätherische Öle hinzufügen
  3. Die Flasche gut verschließen, schütteln – fertig! 😊

Tipp:

Jedes ätherische Öl hat eine andere Wirkung auf Psyche und Geist. Lavendel hält euch beispielsweise nicht nur die Mücken vom Hals, sondern wirkt auch beruhigend. Teebaumöl hingegen wirkt anregend und ist nicht nur geruchstechnisch etwas aggressiv. Aufpassen solltet ihr hierbei, dass ihr es nicht in aufgekratzte Insektenstiche sprüht, denn das brennt höllisch.

Anwendung & Haltbarkeit:

  • bis zu 8 Monate haltbar
  • einfach den ganzen Körper mit dem Spray einsprühen und die lästigen Quälgeister lassen euch in Frieden.
  • Sprüht es euch in die Hände, um das Spray anschließend in eurem Gesicht zu verteilen. So geht auch nichts in die Augen. 😉
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Rezept: Wunderbalm selber machen

Dieser Wunderbalm darf in eurer Handtasche nicht fehlen: Ausgewählte schonend kaltgepresste Bio-Öle und Buttern pflegen Hände, raue Lippen und Schrunden an den Füßen wieder schön weich. Die Herstellung ist erstaunlich leicht, da ihr die kosmetischen Rohstoffe in diesem Rezept lediglich schmelzen müsst. Aufgrund der Einfachheit dieses Rezepts könnt ihr den Wunderbalm auch ideal mit euren Kindern nachrühren.

Zutaten für 15 g: Ätherische Öle:

3 g Kokosöl 5-10 Tropfen Lavendelöl

2 g Hanföl

2 g Jojobaöl

1 g Arganöl

3 g Sheabutter

2 g Kakaobutter

2 g Carnaubawachs

Tiegel

Arbeitsmaterialien:

Schmelztopf oder Schale

Löffel (Tee- und Esslöffel)

Laborwaage

Zubereitung:

  1. Wachs und Buttern abwiegen und in den Schmelztopf geben
  2. Wenn Gemisch aus 1 verflüssigt ist, die Pflazenöle hinzugeben und alles gut miteinander verrühren
  3. Die ätherischen Öle beimengen und einrühren.
  4. Den Wunderbalm ins Eisfach stellen für wenige Minuten – fertig! Euer Balm ist im Anschluss direkt einsatzbreit.

Anwendung & Haltbarkeit:

Der Wunderbalm ist etwa 6 Monate haltbar – vermutlich sogar noch länger, wenn auf eine hygienische Herstellungsweise geachtet wurde (GMP). Du kannst den Balm für trockene Hautstellen wie Lippen, Hände, Beine oder Füße verwenden. Stöbere gerne auch in unserem Shop dazu, falls du die im Rezept vorgeschlagenen ätherischen Öle durch andere ersetzen möchtest. Viel Spaß beim Selbermachen, ihr Rührbienchen! 🙂

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Rezept: Parfüm

Den Frühling nach Hause holen: Mit diesem Rezept klappt das garantiert. Besonders weil du dir keine schädlichen Inhaltsstoffe wie Parabene oder Silikone auf die Haut sprühst, kannst du das Parfüm ohne Bedenken verwenden. Manchmal sprühe ich auch die Klamotten meiner Tochter ein wenig damit ein – einfach weil ich es gerne rieche und sie die meiste Zeit auf dem Arm habe.

Ihr werdet es bestimmt auch gerne mögen und wenn nicht: Nach dem Prinzip unten könnt ihr auch verschiedene andere Duftnoten kreieren. Ich wünsche euch viel Spaß beim Experimentieren!

Zutaten:                                                                                     

25 g kosmetisches Basiswasser                                

Ein paar Tropfen Jojoba– oder Mandelöl                  

Ätherische Öle:

Kopfnote = 18 Tropfen Limette

Herznote = 30 Tropfen Rosenholz

Basisnote = 12 Tropfen Lavendel

Erläuterung:

Die Duftwahrnehmung eines Parfüms entsteht durch die folgenden Noten: Die Kopfnote wird als erstes geruchlich wahrgenommen und wird dem Parfüm etwa zu 30 % beigemengt. Diese Note ist allerdings relativ kurzlebig und verschwindet nach einer Zeit. Meist handelt es sich hier um einen eher kühlen Duft wie Limette oder Minze.

Als nächstes wird die Herznote wahrgenommen: Hier handelt es sich um einen warmen blumigen Duft wie Ylang-Ylang oder Rosenholz, den man noch über Stunden riecht. Die Herznote macht 50 % der Parfüm-Zusammensetzung aus.

Die Basisnote, wenn auch prozentual mit 20 % am geringsten vorhanden, macht das Fundament der Duftpyramide aus. Hier verwenden Parfumeure traditionell sinnlich schwere Nuancen wie Lavendel,, Weihrauch oder Vanille. Die Basisnote wird geruchlich erst später wahrgenommen, währt jedoch am längsten.

Arbeitsmaterialien:

  • Laborwaage
  • Flakon
  • Trichter
  • Becherglas

Zubereitung:

  1. Basis-, Herz- und Kopfnote der Reihe nach in den Flakon eintröpfeln lassen
  2. Kosmetisches Basiswasser hinzufügen
  3. Jojoba– oder Mandelöl beimengen
  4. Flakon verschließen und gut schütteln

Anwendung & Haltbarkeit:

Ein Parfüm muss mindestens 48 Stunden reifen – besser noch: 1 Woche. Daher ist es wichtig, dass du den Flakon an einem schattigen und kühlen Ort aufbewahrst und ihn alle paar Tage gut durchschüttelst, damit sich Öl und Duft gleichmäßig im Alkohol (kosmetisches Basiswasser) lösen. Dein selbstgemachtes Parfüm ist unbegrenzt haltbar, da es durch das kosmetische Basiswasser konserviert ist. Aufgrund des Pflanzenölanteils (Jojoba- oder Mandelöl) solltest du den Flakon vor Gebrauch immer schütteln. Das Parfüm kannst du auf deine Kleidung oder direkt auf die Haut sprühen, da ihm keine schädlichen Inhaltsstoffe wie Parabene, Silikone und Co. hinzugefügt wurden.

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Rezept: Kissenspray

Beschreibung

Geht es dir auch so, dass du an fremden Orten einfach nicht gut schlafen kannst? Dieses ziemlich nervige Phänomen hat einen evolutionsbiologischen Hintergrund, der schon seit der Steinzeit in uns schlummert. Und zwar war es den Höhlenmenschen damals nicht möglich, immer in derselben Höhle zu bleiben, denn oft mussten sie aus Nahrungsgründen weiterziehen. Da zu der Zeit aber Gefahr an jeder Ecke lauerte und der Säbelzahntiger nur darauf wartete, bis die Familie eingeschlafen war, mussten sie gerade an neuen und unbekannten Orten sprichwörtlich mit „offenen Augen schlafen“.

Das lässt sich sogar im EEG bis heute nachweisen: Die linke Hirnhälfte bleibt an fremden Orten schlichtweg aktiver und ruht nicht. Wir wissen einfach nicht sicher, ob nicht doch irgendwo Gefahr droht, da wir nicht in unseren heimischen vier Wänden sind.

Wenn auch der Säbelzahntiger uns heute wohl kaum noch auflauern wird, so ist es doch eine interessante Frage, wie man dennoch auch an fremden Orten in fremden Betten besser schlafen kann.

Mir persönlich hat da bisher immer mein selbstgerührtes Kissenspray geholfen, das auch ihr euch für eure Reisen und Übernachtungen andernorts im Nu anrühren könnt. Dank des beruhigenden und schlaffördernden Lavendels, werdet ihr schnell ins Traumland eintauchen. Versprochen: Probiert’s aus! 🙂

Zutaten für 100g                                                                                          

70 g Rosenwasser                                                                                 

30 g kosmetisches Basiswasser                                                                     

Ätherische Öle:

30 Tropfen Lavendelöl                        

Arbeitsmaterialien:

Zubereitung:

1.Rosenwasser und kosmetisches Basiswasser abwiegen

2. Mithilfe des Trichters in die Sprühflasche füllen

3. Ätherisches Lavendelöl hinzufügen, zuschrauben, schütteln – fertig!

Anwendung und Haltbarkeit:

Ein paar Spritzer des Sprays vor dem Zubettgehen auf das Kissen sprühen und schon entfaltet sich die entspannende Wirkung der ätherischen Öle. Dein selbstgemachtes Kissenspray ist etwa 6 Monate haltbar aufgrund der Konservierung durch das kosmetische Basiswasser (Alkohol).